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Der Gegenwart Gottes innewerden

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Prof. Dr. Ute Mennecke referiert zur Frömmigkeit Gerhard Tersteegens (1697-1769) und seines Kreises im pietistischen Umfeld

Was
  • Vortrag
Wann 27.03.2012
von 19:30 bis 21:30
Wo Lutherkirche, Schwalbenstr. 39 in Marl
Termin übernehmen vCal
iCal

 

Prof. Dr. Ute Mennecke

Bonn

Der Gegenwart Gottes innewerden

Zur Frömmigkeit Gerhard Tersteegens (1697–1769)

und seines Kreises im pietistischen Umfeld

Der Astronaut Juri Gagarin, der als erster im Jahr 1961

im Weltall die Erde umkreiste, sagte, er habe Gott im

Himmel gesucht, aber nicht gefunden. Kann Gottes geistiges

Wesen an einen Ort gebunden sein? Wie sollen

wir uns Gottes Gegenwart, von der der christliche Glaube

spricht, überhaupt vorstellen?

„Gott ist gegenwärtig” – so lautet das heute wohl bekannteste

und am häufigsten gesungene Lied des Dichters

Gerhard Tersteegen aus Mühlheim an der Ruhr.

Gottes Gegenwart inne zu werden, dazu anzuleiten, sie

selbst wahrzunehmen, ist ein zentrales Thema seiner

Dichtung, seiner Schriften und Briefe an Freunde. Er

vertritt damit eine eigene Form von Frömmigkeit. Der

Vortrag will zum einen darstellen, worin diese Frömmigkeit

besteht, wie sie geübt und gelebt wird und

welche Glaubens- und Lebenshaltung aus ihr resultiert.

Zum andern soll sie in den Kontext der damaligen Frömmigkeitsrichtungen

gestellt und gefragt werden: Waren

Tersteegen und seine Freunde überhaupt Pietisten?

Prof. Dr. Ute Mennecke: Studium ev. Theologie und Germanistik

in Göttingen, Promotion 1987 zum Dr. phil.

über „Luthers Trostbriefe“, 1989 –1995 Assistentin ebd.,

Habilitation 1998 im Fach Kirchengeschichte, ehrenamtliches

Vikariat, 2004 – 2006 Pastorin in Thüringen, seit

2006 Professorin für Kirchengeschichte der Neuzeit in

Bonn mit besonderer Berücksichtigung der Reformation;

neben der Theologie der Reformationszeit arbeitet

sie über den Pietismus und die Erweckungsbewegung.

Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten

In Zusammenarbeit mit dem Ev. Forum Marl

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