Ist der Sozialstaat noch bezahlbar?
Ob Bürgergeld, Rente, Pflege, Kinder oder Wohnen – irgendwann profitiert fast jeder von dem Sozialstaat. Aber der Sozialstaat scheint bedroht. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente und immer mehr Leistungsempfänger stehen immer weniger Leistungsträgern gegenüber. Zudem ist die industrielle Basis der Bundesrepublik Deutschland unter Druck durch globale Veränderungen und hausgemachte Probleme. Krankenversicherung und Pflegeversicherung verzeichnen schon jetzt hohe Defizite.
Um die Finanzierung des Sozialstaats ist erneut eine Debatte entbrannt: Verbreitern der Finanzierung durch Einbeziehen neuer Gruppen? Anheben oder Abschaffen der Beitragsbemessungsgrenze? Kürzung der Leistungen?
Alfred Eibl geht in seinem Vortrag auf diese Debatte ein und stellt fest: Der Sozialstaat ist bezahlbar! Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Alfred Eibl war Mitglied der Tarifkommission der IG-Metall Bayer, Aufsichtsratsmitglied eines DAX-Unternehmen und arbeitet mit in der Attac-Arbeitsgemeinschaft zu Finanzmärkten und Steuern.
Der Diskussionsabend ist eine Kooperationsveranstaltung von Attac, Evangelischer Akademie Recklinghausen e.V. und Evangelischer Erwachsenenbildung.
Portraitfoto: privat